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Gründerstory

Weniger konsumieren. Mehr machen: Was Social Media dir über Unternehmertum verschweigt mit Andi und Alex

Alina Hoinski

28. Apr 2026

Porsche auf der Einfahrt. Laptop am Pool. Sechsstellige Monatsumsätze nach drei Monaten Selbstständigkeit. Wer auf TikTok oder Instagram scrollt, bekommt täglich denselben Film gezeigt: Unternehmertum als Abkürzung zum guten Leben. Andi Ashani und Alexander Kohl kennen diesen Film. Und sie stören sich an ihm.

Nicht weil sie gescheitert sind. Sondern weil sie wissen, was wirklich dahintersteckt.


Was die Kamera nicht zeigt

Andi Ashani und Alexander Kohl waren neu in der Makler-Branche. Keine Kontakte in der Branche, keine Garantie, dass irgendetwas funktionieren würde. Was sie hatten, war gute Vorbereitung und die Überzeugung, dass man irgendwann einfach anfangen muss.

Die beiden haben Leadscape gegründet, eine Marketingagentur für Immobilienmakler. Heute arbeiten sie mit zahlreichen Maklern zusammen, generieren planbar qualifizierte Verkäuferanfragen und haben zusammen eine eigene GmbH.

Was Hochglanz-Entrepreneurship-Content konsequent ausblendet, ist genau das: nicht der Moment, in dem es funktioniert, sondern alles, was diesem Moment vorausgeht. Die 25 Absagen hintereinander. Die Nächte, in denen man sich fragt, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Die Tage, an denen einer der beiden kurz davor war aufzuhören, und der andere einfach weitergemacht hat.

Das Problem, das Makler nicht gerne ansprechen

Was viele Immobilienmakler nicht haben: verlässliche Verkäuferanfragen. Das klassische Netzwerk funktioniert, bis es das nicht mehr tut. Wer auf Portale setzt, zahlt für Reichweite und bekommt Wettbewerb statt Qualität zurück.

Leadscape setzt an einem anderen Punkt an: regional exklusive Landing Pages, die Eigentümer aktiv auf den Makler zukommen lassen, noch bevor sie auf einem Portal inserieren. Ein Makler pro Region. Eine Seite als dauerhaftes Asset. Kein Algorithmus, dem man ausgeliefert ist.

Dass die ersten Ads sofort funktioniert haben, war kein Zufall. Es war Vorbereitung und Skillset.

Zwei Jungs Anfang 20, ein 30-Minuten-Call und zwei Stunden später

Andi hat mit elf angefangen zu programmieren. Alexander hat eine Ausbildung absolviert, war früh auf Startup-Events und wusste, dass er etwas aufbauen will. Was fehlte: das technische Fundament. Was Andi fehlte: jemand, der die andere Seite übernimmt.

Sie setzten einen 30-Minuten-Call an. Daraus wurden zwei Stunden.

"Wir haben gemerkt, dass wir uns gut verstehen. Dann haben wir eine kleine Roadmap erstellt, um zu sehen, ob wir wirklich zusammenpassen – geschäftlich, aber auch persönlich. Eine GmbH zu gründen ist ja kein Projekt für zwei Monate. Das kann auch zehn Jahre gehen." – Alexander Kohl

Was Andi und Alexander von vielen Gleichaltrigen unterscheidet, ist nicht ihre Idee. Es ist ihr Mindset. Für beide gibt es keinen festen Feierabend, kein Wochenende, das heilig wäre. Nicht weil sie sich dazu zwingen, sondern weil sie es so wollen. Gegründet haben sie an einem ganz normalen Freitag. Gearbeitet haben sie auch am Tag danach.

"Für uns ist eigentlich jeder Tag ein normaler Arbeitstag. Das ist einfach kein Thema." In den Momenten, wo einer von beiden kurz davor war aufzugeben, war der andere da.

Was Leadscape wirklich macht und warum es funktioniert

Hunderte Agenturen verkaufen Landing Pages. Leadscape auch, aber nicht nur das.

Der Unterschied liegt im Systemdenken. Über eine Landing Page allein wird kein Immobilienmakler heute planbar mit Anfragen versorgt. Was zählt, ist das Zusammenspiel: die richtige Seite, das richtige Targeting, der richtige Moment. Leadscape denkt das als Ganzes – und übernimmt dabei die volle Verantwortung für das Ergebnis.

Dazu kommt etwas, das sich nicht einfach kaufen lässt: echte Vorbereitung. Andi hat sechs Monate lang fast täglich Tutorials geschaut, bevor die erste Kampagne live ging. Nicht weil er musste. Weil er es wirklich verstehen wollte und seine Arbeit gut machen wollte. 

"Warum hat das bei uns auf Anhieb funktioniert? Ganz einfach: Ich habe mir die letzten Monate nichts anderes angeschaut als Tutorials und Best Practices."

Die Rückmeldung aus dem Markt bestätigt das. Makler sagen ihnen: Ihr macht etwas anders als die anderen. Obwohl es tausend Agenturen gibt, bei euch fühlt es sich anders an.

Founder-TikTok, Unternehmer-Coaches und die Realität dahinter

Die Beiden erzählen, es gibt eine Version von Unternehmertum, die auf Social Media täglich zu sehen ist: Porsche auf der Ausfahrt, Laptop am Pool, sechsstellige Monatsumsätze nach drei Monaten Selbstständigkeit. Und dazu der unvermeidliche Aufruf: Komm in meine Community. Kauf meinen Kurs. Mach es genauso.

Andi und Alexander kennen diese Welt. Und sie stehen ihr skeptisch gegenüber.

"Business ist alles andere als das, was Social Media dir zeigt. Im Internet sieht man die Leute, die Porsche fahren, aber auf dem Weg dahin haben die meisten lange Zeit Polo gefahren und zehn Stunden am Tag gearbeitet. Das sieht man nicht."

Beides haben sie selbst erlebt: die Phase, in der man Founder-Content konsumiert und sich fragt, was man daraus mitnimmt. Und die Phase danach, in der man aufhört zuzuschauen und anfängt zu machen.

"Selbst machen bringt einem zehnmal mehr als anderen zuzuschauen." – Alexander Kohl

Deshalb haben beide begonnen, ihren eigenen Weg nach außen zu zeigen, authentisch, ohne Inszenierung. Alexander baut aktiv einen Personal-Brand-Account auf Instagram auf, auf dem er seinen Alltag als Gründer dokumentiert: die echten Probleme, die unspektakulären Tage, die Momente, in denen etwas nicht funktioniert und was man daraus lernt. 

Ihre Einstellung dazu: Weniger Founder-TikTok, weniger Instagram-Inspiration, weniger FOMO durch glänzende Hochglanzbilder anderer. Mehr eigenes Ausprobieren, mehr Fokus, mehr Durchziehen.


Vom Einzelunternehmer zur GmbH mit beglaubigt.de

Die Jungs haben mit Einzelunternehmen angefangen. Die GmbH kam, als klar wurde, dass Professionalität nach außen nicht optional ist – und dass ein Einzelunternehmen bestimmte Gespräche gar nicht erst öffnet.

Für die Gründung wollten sie keinen langen Umweg. Der Prozess über beglaubigt.de verlief schnell und unkompliziert. Für zwei Gründer, die Dinge lieber anpacken als abwarten, war das genau das Richtige.

"Damit haben sie uns gekriegt : schnell online Gründen und letztendlich sind wir mehr als zufrieden damit, wie es gelaufen ist."

Was sie anderen Gründern mitgeben würden

Kein Pflicht-Gym um fünf Uhr morgens. Andi steht um neun auf und schafft, was andere in deutlich mehr Zeit nicht erreichen. Was zählt, ist Fokus, nicht Inszenierung.

Ihr konkreter Rat: Eines durchziehen, statt tausend anfangen. Beide haben selbst Projekte liegen gelassen, nicht weil sie nicht funktioniert hätten, sondern weil man nicht drangeblieben ist. Bei Leadscape ist das anders. Die Entscheidung ist gefallen, und sie gilt.

Und: Nicht zu früh in den falschen Fragen verrennen. GmbH oder nicht, Deutschland oder Schweiz, Holding oder nicht. Das sind Probleme von Morgen. Wenn das Business nicht läuft, interessiert es niemanden.

"Business ist alles andere als das, was Social Media dir zeigt. Weniger konsumieren – einfach machen." – Andi Ashani und Alexander Kohl


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